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Schwangerschaft

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft

Die Schwangerenvorsorge begleitet dich von der Familienplanung bis zur Entbindung und sichert die Gesundheit von dir und deinem Baby. Diese Termine dienen dazu, den Schwangerschaftsverlauf engmaschig zu überwachen und frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren.

Wie oft finden die Vorsorgeuntersuchungen statt?

In der Regel besuchst du deine Ärztin oder deine Hebamme bis zur 32. Woche alle 4 Wochen zur Vorsorge. Dieser Rhythmus gibt dir Sicherheit, da die Herztöne und das Wachstum in der Gebärmutter regelmäßig kontrolliert werden.

Bei einer Mehrlingsschwangerschaft oder anderen Besonderheiten können die Abstände von Beginn an kürzer ausfallen. Ab der 32. Woche verkürzen sich die Intervalle für alle Schwangeren meist auf alle 2 Wochen. Konkrete Beispiele für engere Kontrollen sind 1 regelmäßige Messung der Herztöne per CTG, zusätzliche Ultraschalltermine oder Blutdruckmessungen. Dein Mutterpass dokumentiert dabei jeden einzelnen Vorsorgetermin für dein ungeborenes Kind lückenlos.

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Habe ich ein Recht auf Freistellung bei der Arbeit?

Ja, laut Mutterschutzgesetz muss dich dein Arbeitgeber für jeden notwendigen Termin beim Frauenarzt während der Arbeitszeit freistellen. Du musst diese Zeit weder vorarbeiten noch nacharbeiten und dein Gehalt bleibt unverändert.

Dies gilt auch dann, wenn du in Gleitzeit arbeitest und der Termin innerhalb deiner Kernarbeitszeit liegt. Es ist ratsam, den Arbeitgeber frühzeitig zu informieren, damit die betrieblichen Abläufe planbar bleiben. Konkrete Situationen für den Anspruch auf Freistellung sind die Erstuntersuchung, regelmäßige Blutuntersuchungen oder Belastungstests. Falls dein Arbeitgeber einen Nachweis verlangt, stellt dir die Praxis meist eine kurze Bescheinigung aus.

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Was sind die Mutterschaftsrichtlinien?

Die Mutterschaftsrichtlinien legen fest, welche medizinischen Leistungen dir während der Schwangerschaft und nach der Geburt zustehen. Diese Standards werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegt, um eine hochwertige Versorgung für alle Mütter zu garantieren.

Zu den Leistungen gehört unter anderem jede reguläre Ultraschalluntersuchung, die in der 9., 19. und 29. Woche vorgesehen ist. Der Bundesausschuss passt diese Vorgaben regelmäßig an den aktuellen Stand der Medizin an. Konkrete Bestandteile sind die Überprüfung der Plazenta, die Lage des Kindes sowie die Kontrolle deiner Blutwerte. So wird sichergestellt, dass Komplikationen wie eine Unterversorgung frühzeitig erkannt werden.

Welche Infektionstests sind wichtig?

Tests auf bestimmte Infektionen schützen dein Kind vor vermeidbaren Risiken während der Entwicklung. Viele dieser Untersuchungen sind fester Bestandteil der Vorsorge oder werden als sinnvolle Gesundheitsleistungen zusätzlich angeboten.

Ein Test auf Röteln und Chlamydien gehört zur Standarddiagnostik bei der ersten Blutuntersuchung. Weitere wichtige Prüfungen betreffen Toxoplasmose, Zytomegalie oder Streptokokken, die besonders kurz vor der Entbindung relevant sind. Auch ein Screening auf Gestationsdiabetes, also Schwangerschaftsdiabetes, findet zwischen der 24. bis 28. Woche statt. Diese Tests helfen dabei, Infektionen rechtzeitig mit Medikamenten zu behandeln oder die Ernährung anzupassen.

Untersuchung Nutzen / Ziel
Antikörper-Suchtest Schutz vor Rhesus-Unverträglichkeit
Zuckerbelastungstest Ausschluss von Gestationsdiabetes
Abstrich auf Streptokokken Sicherheit für die Geburt

Was bietet die Pränataldiagnostik?

Die Pränataldiagnostik umfasst weiterführende Untersuchungen, die über die Basisvorsorge hinausgehen können. Sie gibt Eltern zusätzliche Informationen über die genetische Gesundheit ihres ungeborenen Kindes.

Ein moderner Pränataltest aus dem mütterlichen Blut kann heute bereits frühzeitig Hinweise auf Chromosomenveränderungen geben. Dazu gehört zum Beispiel das Screening auf Trisomie 13, 18 oder 21. Diese Verfahren sind sicher für das Kind, da kein Eingriff in die Gebärmutter nötig ist. Besprich mit deiner Ärztin, welche Tests für dich sinnvoll sind, um den voraussichtlichen Geburtstermin entspannt abzuwarten.

*Wir möchten darauf hinweisen, dass die Entwicklung deines Kindes ganz individuell ist und jedes Kind andere Bedürfnisse hat. Unser Ratgeber gibt dir eine Orientierung, ist aber kein Ersatz für ein ärztliches Gespräch. Wir raten dir, deine gesundheitlichen Fragen immer mit deiner Kinderärztin/deinem Kinderarzt zu besprechen.